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CDU stimmt gegen Ausbildungsplätze und pfeift eigenen Pädagogen zurück
Von: SPD Tönisvorst
„Als absolut nicht nachvollziehbar“ bezeichnen die beiden Arbeitsgemeinschaften für jüngere und ältere Menschen in der SPD Tönisvorst – die AG 60 Plus und die Jungsozialisten – durch ihre Vor-sitzenden Rolf Seegers und Tim Wiedenberg die durch den Stadtrat am Donnerstag abgelehnte Einrichtung von zwei Ausbildungsplätzen bei der Stadt Tönisvorst.
Dorn im Auge beider Organisationen ist der kuriose Abstimmungsvorgang, bei dem zunächst zum Beispiel der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, Thomas Kroschwald, sowie weitere Ratsmitglieder der Union für die Schaffung dieser Ausbildungsplätze stimmten, der Bürgermeister dann die bereits begonnene Abstimmung wegen großer Unruhe und Diskussionen in der CDU-Fraktion abbrach und wiederholte. Rolf Seegers: „In der Pause wurde Herr Kroschwald durch Herrn von Brechan angesprochen und offenbar zurückgepfiffen und hat – und das als Pädagoge – bei der Abstimmungswiederholung dann gegen die Ausbildungsplätze gestimmt.“ Für die Jungsozialisten in der SPD sei es „ein Trauerspiel, wie die konservative Mehrheit einfach gegen fast alles ist und dass selbst Lehrer in der CDU-Fraktion, die junge Menschen zur Schulabschlüssen führen, sich gegen die Schaffung der Ausbildungsplätze ausgesprochen haben“, so Vorsitzender Tim Wiedenberg. Dass ein so konstruktiver Vorschlag wie dieser einfach so kaputtgestimmt werde bekräftige viele junge Menschen in ihrer Frusthaltung.
SPD und Bündnis 90 / Die Grünen hatten bei den Haushaltsberatungen einen gemeinsamen Antrag auf Einrichtung von zwei Ausbildungsplätzen bei der Stadt Tönisvorst gestellt, der ausdrücklich nicht auf die Ausbildung im klassischen Verwalungsbereich abzielte, sondern auf Ausbildung in technisch-kaufmännischen Berufsbildern.




