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SPD Fraktion zur Betriebsführung des Schwimmbads H2Oh
Von: SPD Fraktion Tönisvorst
Die in der Öffentlichkeit aufkeimende Kritik an Teilen der Betriebsführung des Schwimmbads H2Oh sieht die SPD-Stadtratsfraktion als „unerfreulich und nicht zum Nutzen des Bades“ an. Das Bild, dass die Niederrheinwerke Viersen als Betreiber abgeben würden, „entspricht in einigen Punkten nicht dem Bild, das wir bei den Vertragsverhandlungen vermittelt bekommen hatten“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Heinz Michael Horst. Dass ein befristetes Arbeitsverhältnis aus individuellen Gründen einmal nicht verlängert würde sei eine Sache, dass jedoch just nach einem Jahr rund zehn solcher Arbeitsverhältnisse enden würden und bei einigen davon das Angebot unterbreitet würde, zu schlechteren Arbeitsbedingungen über einen Personaldienstleister weiter arbeiten zu dürfen, sei jedoch eine andere Sache, so Vize-Fraktionsvorsitzender Hans-Joachim Kremser. Insbesondere das Angebot zur Fortsetzung der Arbeit als Leiharbeitnehmer empfinde die SPD-Fraktion als „einem Unternehmen mit öffentlich-rechtlichem Hintergrund schlicht unangemessen“, weil damit Menschen natürlich für gleiche Arbeit eine schlechtere Bezahlung zugemutet werden solle. So habe sich die SPD-Fraktion die auf Langfristigkeit angelegte faire Zusammenarbeit mit den Niederrheinwerken nicht vorgestellt. Der Vorgang wird seitens der SPD-Fraktion in der nächsten Sitzung des Beirates gegenüber der Geschäftsleitung der Niederrheinwerke angesprochen werden.



